The First One Hundred
Nr. 39
Indisches Rosenholz verleiht diesem Füllfederhalter einen tiefen, warmen Charakter, dessen dezente Maserung durch eine zurückhaltende Satinierung sichtbar wird. Die vergoldete Feder setzt einen präzisen warmen Akzent und schafft einen dezenten Kontrast, der dem Stück eine zeremonielle, distinguiert wirkende Präsenz verleiht, ohne seine klare, zeitlose Form zu stören.
Edition
Status
Preis
350,00 €
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Material
Länge
Gewicht
Feder
Jahr
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Eigentumsnachweis
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Material, Oberfläche und Intention.
Nr. 39 nimmt die natürliche Tiefe des indischen Rosenholzes auf und verleiht ihm einen leicht zeremoniellen Charakter. Das Holz zeigt reiche Brauntöne mit subtilen Maserungsvariationen, die eine Oberfläche schaffen, die sich im Licht sanft verändert und gleichzeitig visuell ruhig und gefasst bleibt. Die zurückhaltende Satinierung erhält die taktile und natürliche Materialwirkung, vermeidet künstlichen Glanz und lässt den Charakter des Rosenholzes klar präsent bleiben.
Körper und Kappe werden einzeln handgedreht und geformt, anschließend durch sorgfältiges Schleifen und Polieren sukzessive veredelt. Die Geometrie ist bewusst klar gestaltet, mit ausgewogenen Proportionen und präzisen Übergängen zwischen den holzigen und metallischen Elementen. Nichts wird rein zur Zierde hinzugefügt; das Design beruht vielmehr auf dem Verhältnis von Material, Proportion und Oberfläche.
Vorn setzt eine vergoldete Bock No. 6-Feder einen warmen visuellen Akzent. Im Kontrast zu den tiefen Tönen des Rosenholzes und dem kühlen Metallabschnitt entsteht ein gezielt gesetzter Kontrapunkt – ausreichend, um dem Stift eine distinguiertere Ausstrahlung zu verleihen, ohne die Schlichtheit seiner Form zu überlagern. Die Kombination verleiht Nr. 39 einen Charakter, der etwas formeller wirkt als seine Geschwistermodelle, dabei aber unverkennbar zurückhaltend bleibt.
Das Füllsystem basiert auf einem Schmidt K5-Konverter und stellt unter der handgefertigten Außenhülle einen verlässlichen und bewährten Mechanismus bereit. Durch die Kombination etablierter Schreibkomponenten mit einem individuell gefertigten Holzschaft vereint der Stift technische Zuverlässigkeit mit der Einzigartigkeit eines handgeformten und -vollendeten Objekts.
Wie bei jedem LIGNORAE-Stück aus Naturholz gehören Maserung, Tonvariationen und kleine Unregelmäßigkeiten ausschließlich zu genau diesem Exemplar. Kein zweites Stück indisches Rosenholz wird sich je exakt wiederholen, wodurch das Material selbst zu einem wesentlichen Bestandteil der Identität des Objektes wird.
Nr. 39 steht daher weniger für Ornamentik als für Präsenz: warmes Holz, präzise Proportionen, ein maßvoller Goldakzent und ein Schreibinstrument, das lange nach dem Verblassen des Neuen elegant bleibt.